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Dringend gesucht: Kampfrichter für Leichtathletikveranstaltungen

achtungOhne Kampfrichter kann eine Leichtathletik-Veranstaltung nicht ordnungsgemäß durchgeführt werden. Die Kampfrichter messen Weiten und werten Ergebnisse aus. Sie sind unparteiisch und ehrenamtlich tätig.

 

 

 

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FNP: Athleten stehen nicht mehr im Regen

Von Judith Dietermann

Magistrat will die Sportanlage an der Hahnstraße endlich ausbauen und die Tribüne überdachen

Die Umkleideräume sind zu klein, es gibt zu wenig Duschen und bei Regen werden die Zuschauer nass. Dem dringend nötigen Ausbau der Sportanlage Hahnstraße hat jetzt der Magistrat zugestimmt.

 

Die Sportanlage Hahnstraße ist ein Bundes- und Landesstützpunkt der Leichtathleten - auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht danach aussieht. So ist die Tribüne nicht überdacht und bietet keinerlei Sitzgelegenheiten. In dem kleinen Gebäude gegenüber sind nicht nur ein Kraftraum, sondern auch die Umkleiden und Duschräume für die 120 dort trainierenden Kaderathleten untergebracht. Doch für so viele Sportler fehlt eigentlich der Platz. Zumindest hat der Magistrat nun den dringend nötigen Ausbau der Infrastruktur abgesegnet.

Es darf gebaut werden

„Nun fehlt nur noch die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung“, sagt Gerwin Fassing, Referent von Sportdezernent Markus Frank (CDU). Mit dem Umzug der Leichtathleten vom Gelände des ehemaligen Waldstadions an die Hahnstraße vor rund acht Jahren kamen die Platzprobleme auf, sagt Thomas Seybold, Geschäftsführer des Hessischen Leichtathletik-Verbandes. Umso mehr freut es ihn, dass die Sportanlage nun endlich erweitert werden soll. „Ursprünglich waren Kabinen, Nasszellen und Kraftraum nur für die Werfer gedacht.“

Für die kalkulierten Gesamtkosten von 1,75 Millionen Euro muss die Stadt nicht alleine aufkommen. Mit jeweils 600 000 Euro wird das Projekt vom Land und vom Bund unterstützt - wenn die nötigen Unterlagen von der Stadt dort bis zum 1. Dezember 2013 eingereicht sind. „Bevor wir diese Gelder nicht haben, spreche ich lieber davon, dass sie uns in Aussicht gestellt wurden“, sagt Thomas Seybold. Allerdings sei er zuversichtlich, dass es rechtzeitig klappt.

Das sieht auch Gerwin Fassing so. Zwar spricht er von „einem sportlichen Plan“, schließt jedoch nicht aus, dass bereits im zweiten Halbjahr 2014 mit den Baumaßnahmen an der Hahnstraße begonnen wird. Noch diese Woche setze sich das Sportdezernat mit Hochbauamt, Sportamt und dem zuständigen Architekten zusammen. Zudem sei es der ausdrückliche Wunsch von Sportdezernent Markus Frank, den Ausbau mit Nachdruck zu verfolgen.

Aufgeteilt ist der Ausbau der Sportanlage in drei Schritte. Zunächst wird das vorhandene Wurfhaus um einen 150 Quadratmeter großen Anbau erweitert. Darin untergebracht werden sollen ein Rehabilitations-Raum, Platz für Medizin- und Physiotherapie sowie neue Duschen und Umkleideräume. Und ein Dopingraum: „Den brauchen wir, um künftig auch in Niederrad Kaderwettkämpfe anzubieten“, sagt Gerwin Fassing. Im zweiten Bauabschnitt erfolgt ein weiterer, 100 Quadratmeter großer Anbau für einen zusätzlichen Kraftraum, der ausschließlich von den Kaderathleten genutzt werden soll. Das sorge für eine enorme Entlastung der derzeitigen Situation, und die Werfer hätten ihre Geräte wieder für sich.

Neue Funktionsräume

Der dritte Ausbauschritt betrifft die Stehplatztribüne an der Zielgeraden. „Ungefähr ein Sechstel der Tribüne wird auf Höhe des Zielbereiches überdacht“, sagt Fassing. Zudem werden auf dem Wall, also der obersten Stufe, weitere Funktionsräume untergebracht. Besprechungsräume, Trainer- und Wettkampfbüros sowie eine Sprecherkabine: „Alles notwendig, um die Anlage wettkampftauglich zu machen“, erklärt Fassing.

Zudem soll künftig auf der Tribüne nicht nur gestanden, sondern auch gesessen werden. 100 Plastik-Sitzschalen werden eingebaut. „Wir sind unglaublich glücklich, dass Markus Frank sich so für uns und damit auch für den Stellenwert der Leichtathletik einsetzt“, sagt Thomas Seybold. Darauf warte der Verband schließlich, seit man die alte Anlage neben dem ehemaligen Waldstadion vor ungefähr acht Jahren habe räumen müssen.

Artikel vom 08.10.2013, 03:00 Uhr (letzte Änderung 08.10.2013, 02:48 Uhr)

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